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HILDEGARD SPIELHOFER
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Hildegard Spielhofer grew up in Lucerne, Switzerland where she began her career at the University of Art and Design at the Videode-partment. She is currently living and working in Basel, Switzerland.
5 / GO
Bollag Projektraum Basel, 24. November - 2. Dezember 2011, Do-Sa, 16-19:30 Uhr
Eröffnung: 19. November 2011, 18 - 21 Uhr
Basierend auf der Erfahrung ihrer gemeinsamen Ausstellung in Tokio im Sommer 2011, beschlossen Jun Azumatei und Hildegard Spielhofer ihre Arbeiten auch in der Schweiz zu zeigen und dazu zwei befreundete Künstler einzuladen. Gemeinsam installieren die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke im Projektraum Bollag. Begleitet wird die Präsentation mit einer Filmreihe und einem «Diner Privé». Es ist ein vielseitiges und wechselndes Arrangement, das die vier Künstler ihrem Publikum bieten: Die Ziffer «5» im Titel, die auf japanisch: «GO» bedeutet, schliesst den Besucher so als fünften Gast in die Ausstellung mit ein.
FACE TO FACE
GalleryCamellia, Tokyo, Japan, October 7th - 22nd, 2011
The works at GalleryCamellia are about «Expanding». «Expanding» seen in may different ways, as to extend a territory, to start a (re)action or a process.
Photo credit: Robert J. Oppenheimer remembers, Fine art prints, 2011
WUNSCH ORDNUNG / DESIDERIO ORDINE
ARK, Basel/Switzerland, May 15th - June 19th, 2011
Chiesa di S.Mattia ai Crociferi, Palermo/Italy, July 31st - September 11th, 2011
with: Adalberto Abbate, Urs Aeschbach, Benny Chirco, Andrea Di Marco, Stefania Galegati Shines, HOIO, Cécile Hummel, San Keller, Loredana Longo, Lutz/Guggisberg, Markus Müller, Hildegard Spielhofer, Francesco Simeti, Loredana Sperini, Costa Vece, Curators: Andrea Roca, Francesco Pantaleone, Cécile Hummel
Photo credit: Videostill «ALL OUT», Video by Hildegard Spielhofer, 2011
WELTRAUM. DIE KUNST UND EIN TRAUM
Kunsthalle Wien, 1. April – 15. August 2011
Das Weltall ist nicht nur eine physikalische Ausdehnung, sondern auch ein symbolischer Raum: Seit Jahrhunderten drehen sich Träume und Visionen der Menschen darum, die «extraterrestrische Zone» zu erobern, Welten jenseits der Erde kennenzulernen, und vielleicht sogar andere Planeten zu kolonisieren. «Space is the Place» erklärte der Musiker Sun Ra und hunderte Science Fictionromane und -filme legen Zeugnis ab von der Sehnsucht nach dem Anderen, dem Unbekannten, der ,High Frontier‘, der hohen Grenze, die im 20. Jahrhundert zum Schauplatz geostrategischer Positionskämpfe wurde. Sowohl die USA als auch die Sowjetunion investierten ungeheure Summen, um die Vorherrschaft im Weltraum sicherzustellen. Der erste bemannte Raumflug durch den sowjetischen Astronauten Juri Gagarin im Jahr 1961 war in dieser Hinsicht ein Schlüsselereignis – und sein 50-jähriges Jubiläum mit ein Anlass zu dieser Ausstellung.
LOOK AT YOUR SELF
Soloexhibition, Fashion Studio Claudia Güdel, Basel/Switzerland
February 23rd - April 3rd 2011
Zur Begrüssung streckt sich uns eine Hand entgegen – entzweit und zwischen zwei unsichtbaren Beinen hindurch. Diese unbetitelte Fotografie zeigt eine Rückenansicht der Künstlerin in einem Kleid der Gastgeberin und Modedesignerin Claudia Güdel.
FUJIYAMA -
DA ME jp, USELESS en, SINNLOS de
Soloshow at dock: aktuelle Kunst aus Basel
November 27th, 2010 - January 9th, 2011
Um den Blick in die nähere Umgebung wieder in einen Überblick oder gar in einen Weitblick zu überführen, zeigt dock «Fujiyama». Das Thema der Zweckentfremdung und Offenheit der Bilder thematisiert Hildegard Spielhofer in einer Arbeit genannt DA ME. «DA ME» ist ein Schriftzug auf einem T-Shift des japanischen Hip-Hop Labels Libe Brand Univs. Das Wort kombiniert sich auf dem Kleidungsstück mit dem Bild einer Atombombe, die sich in ähnlicher Schönheit und Ferne wie der Fuijyama darstellt. Zusammen mit dem menschlichen Körper, der Träger des Schriftzugs und Bildes ist, ergibt sich eine Botschaft, die sich auch im Neonschriftzug «PLEEEAAASE PEEEAAACE» wieder findet. Die Diskrepanz und das Paradox des existenziellen Wunsches nach Frieden, seine Darstellung in unerreichbarer Schönheit und seine erfahrene Unrealisierbarkeit sind Fragen, angesichts des hellen Lichtrufs, hinter den Augen zu flimmern beginnen.
URBANE LEGENDEN UND IHRE GESICHTER / URBAN LEGENDS AND THEIR FACES
Groupshow: Edith Flückiger Luzern, Nica Giuliani Berlin, Cornelia Heusser Zürich, Hildegard Spielhofer Basel
4th - 20th june 2010, Projektraum Bollag-Areal, Basel
SALON BLANCaus den Beständen der Kunstsammlung der Gemeinde Riehen (Teil 2 / 1945 bis heute) im Kunst Raum Riehen, 21. Januar - 21. Februar 2010.Salon Blanc legt diesmal in der Auswahl den Schwerpunkt auf die neueren Bestände der Sammlung von 1945 bis heute. Zahlreiche Werke, die vielleicht dem einen oder anderen Besucher in öffentlichen Gebäuden wie dem Spital, dem Haus der Vereine oder dem Gemeindehaus bereits einmal begegnet sind, zeigen sich hier in einem ganz anderen Kontext und lassen sich auf eine neue Weise erleben.
(aus dem Austellungstext)
SEH-WECHSEL | FRANCIOS BURLANDS TOYS AND PHOTOGRAPHY OF HILDEGARD SPIELHOFERMuseum im Lagerhaus, St. Gallen8th December 2009 - 7t March 2010Den «Toys» von François Burland sind Fotografien der Serie PORTOBELLO von Hildegard Spielhofer gegenübergestellt. Baut Burland seine Schiffe aus Abfallmaterialien zusammen, zeigt Spielhofer das selbst zum Fundstück gewordene Schiff. Ungewöhnliche Ansichten verfremden den Charakter des Schiffes. Einzelne Holzstücke des Wracks hat Spielhofer gesammelt, mit dickem Japanpapier umkleidet und mit Texten beschrieben. Sie erzählen von der Vielschichtigkeit des Motivs: Das Schiff als Sehnsuchtsort, als Geisterschiff, als Fähre zwischen den Welten.
Als «Gegenort» (Foucault) bedeutet das Schiff das «grösste Reservoir für Fantasie».
Der Ausstellungstitel «Seh-Wechsel» bezieht sich einmal auf den inhaltlichen Perspektivwechsel, den Burland wie Spielhofer in ihren Arbeiten transportieren. «Seh-Wechsel» meint hier aber auch den Blickwechsel in der Gegenüberstellung von Outsider Art und zeitgenössischer Kunst.
Leseperformance PORTOBELLO mit Daniel Buser am 24. Januar 2010, 11 Uhr.
FONTANA-GRÄNACHER-PRIZE 2009 Celebration at Kunsthalle Basel, 30 November, 2009, 7 pmThe
Fontana-Gränacher-Prize 2009 will be awared to Hildegard Spielhofer.
DELOCALISATION 14 – 28 November, 2009 Curator: Fatos UstekArtists: Marjolijn Dijkman, Claire Fontaine, Laura Kuch, Runo Lagomarsino, Ine Lamers, Ahmet Ogut, and Hildegard Spielhoferpress to exit project space, Skopje | Republic of MacedoniaDELOCALISATION adherently refers to the dialectical imbalance of locality and universality. The project is an attempt to introduce another dimension to the binary opposition of interpretation of the local and the global. That is to say, how the norms of the local are produced in relation to the larger scale main-stream receptions, expectations and understanding, and vice versa. Today, both terminologies are in immense use of articulating difference and diversity or commonality and the familiar. Delocalise means to approach to a certain time-location specific sphere of interaction from a drained-off-pitoresque-elements perspective. Hence it is an act of re-approaching to the understanding of cultural practices, rituals, and customs as well as the historical, political, economical, psychological dimensions of a society. Delocalisation is specifically compiled for Skopje, aiming to implement macro levels of the categorisation of local and universal.
AN ECHO OF CHANGESC
elebration of the 15th Internationale Musikfesttage B. Martinu, 200931th October, 18.15 pm, Festsaal Stadtcasino BaselInauguration of the memorial plaque of Bohuslav Martinu, czech composer, AN ECHO OF CHANGES of Hildegard Spielhofer.
TEXTS
MONIKA KÄSTLI: LOOK AT YOURSELFAusstellungstext, bei Claudia Güdel Wo/Mens Wear, Basel, 19.2. - 26.3.2011Zur Begrüssung streckt sich uns eine Hand entgegen – entzweit und zwischen zwei unsichtbaren Beinen hindurch. Diese unbetitelte Fotografie zeigt eine Rückenansicht der Künstlerin in einem Kleid der Gastgeberin und Modedesignerin Claudia Güdel.
IRENE STOLL-KERN: LAUDATIOanlässlich der Preisverleihung des Fontana-Gränacher Preises 2009 an Hildegard Spielhofer in der Kunsthalle Basel am 30. November 2009Basel, Luzern, Melbourne, Long Beach, Berlin, Bangalore, Paris, Kairo, Skopje – das sind nur die wichtigsten Stationen von Hildegard Spielhofer in den vergangenen Jahren. Da kommt einem der vielzitierte Spruch von Blaise Pascal in den Sinn: „Ich habe herausgefunden, dass das ganze Unglück des Menschen allein daraus kommt, dass er nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermag.“
(Auszug aus der Laudatio) LOVE AFFAIRS: HILDEGARD SPIELHOFER SPRICHT ÜBER "PARK" VON AGNES MARTIN
Museumsnacht, Kunstmuseum Basel, 2009
Das Werk PARK, 1965, kommentiert Agnes Martin im Gespräch mit Marischa Burckhardt wie folgt: "Du musst wissen wie es ist, du gehst durch einen Park und da sind Gras und Bäume, Blumen und Sonnenschein. Du gehst da durch und es leert deinen Geist und da ist Freiheit, Abenteur und Freude."
(aus Perceive and Receive - Sammlungs-
päsentation rund um ein Gemälde von Agnes Martin, einem Geschenk von Marischa Burckhardt)
HELEN HIRSCH: NACH DER BILDER-FLUT
in «Kunst-Bulletin», September 2006
Die in Basel lebende Künstlerin Hildegard Spielhofer ist diesen Herbst an mehreren Ausstellungen in der Schweiz beteiligt: Zeit sich dem komplexen Oeuvre etwas anzunähern. Mit unterschiedlichen Medien erforscht sie verborgene Ebenen der Gesellschaft und entwickelt neue Sichtweisen auf kulturelle Symbole und Zeichen des kollektiven und individuellen Gedächtnisses.
ADAM SZYMCZYK: A SEA CHANGE
in «Portobello», edition fink, 2006, Zürich
The boat's name Voile Liberté (liberty sail), is still readable in red letters painted on the side. The once brave boat has been quietly rotting in the sand on the beach of Portobello for many years now, while the surrounding area has gone through more or less dramatic changes. Since 2000, the wreck has been the subject of Hildegard Spielhofer's photographic investigation.
MAJA NAEF: SCHIFF REST GRUND
in «Portobello», edition fink, 2006, Zürich
Üœber sechs Jahre hat Hildegard Spielhofer denselben Ort mehrmals aufgesucht und einem fotografischen Prozess unterzogen: einen entlegenen, verlassenen Strand an der Nordküste Sardiniens. An diesem Inselsaum hat sei ein gestrandetes Boot gefunden.
ALF SCHLIENGER: SCHEITERND WEITERKOMMEN
in «Programmzeitung», Oktober 2006, Basel
Transformationsprozesse scheinen Hildegard Spielhofer besonders zu interessieren. Den Dingen ihren üblichen Filter nehmen, sie buchstäblich in ein neues Licht rücken, sie immer wieder anders sehen, das ist ihre künstlerische Leidenschaft.
IRENE MÜLLER: THE MEMORY REMAINS
in «Visions of a future. Art and art history in changing contexts», SKI, 2004, Zürich
Ausgangspunkt der Arbeiten ist das Band-Archiv der Künstlerin, welches das gesamte bisher aufgenommene Rohmaterial umfasst. Bestimmte Bilder finden in Videoarbeiten Eingang, sie werden weiterverarbeitet. Üœbrig bleibt eine grosse Ansammlung von gespeichertem audiovisuellem Material. Nach einer erneuten Visionierung der Bänder befreit Spielhofer die aufgezeichneten Videobilder sorgfältig aus ihren zeitlichen Versiegelungen und legt das schimmernde Magnetband frei.
SABINE SCHASCHL SPRICHT ÜœBER DIE ARBEITEN VON HILDEGARD SPIELHOFERin «art-tv.ch», 2006Sabine Schaschl spricht über die Ausstellung SOMETHING HAS SLIPPED AWAY, Kunsthaus Baselland in Muttenz/Basel im August 2006.
PETER STOHLER: INTERVIEW MIT HILDEGARD SPIELHOFER
in «Kunst im Un-Privaten», edition fink, 2004, Zürich
Peter Stohler: Deine Videoinstallation im Roentgenraum basiert nicht auf Narration...
IRENE SCHUBIGER: ANEIGNUNG
in «bei Tweaklab», 2002, Basel
In der Aneignung der materiellen Welt über das künstlerische Verfahren verschränken sich eine Prüfung von deren Eignung für das Leben und der im Künstlerischen angelegte, weit über das materielle Leben hinaus weisende Impuls.